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Dreisprachige Dokumentation “Morphing History”

Konzeption, Autorenschaft und Gesamtredaktion der Projektdokumentation „Morphing History“: Beobachtungen, Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Miteinander von Kunst und geschichtlicher Erinnerungsarbeit.

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Projekthintergrund

Anfang Oktober 2011 ist die dreisprachige Dokumentation zum trinationalen, mehrteiligen Projekt „Morphing History“ erschienen, dessen Leitung wir als inbetweener inne hatten.
Der Publikation ist das Ergebnis eines vielschichtigen Prozesses, mit dem die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft gemeinsam mit Künstlerinnen und Schulen in Deutschland, Polen und Tschechien erfahrungsbasierte Methoden zur Vermittlung nationalsozialistischer Geschichte erprobt hat.

Leistungen
  • Inhaltliche Konzeption der Dokumentation
  • Autorenschaft für die deutschen Ausgangstexte
  • Gesamtredaktion
  • Steuerung des Publikationsprozesses mit den beteiligten Übersetzern, Lektoren und der Grafikerin
Ergebnis

Die 80seitige Publikation schildert die Ideenfindung und Entwicklung des Leitprojektes und gibt einen tieferen Einblick in die Umsetzungsebene der drei realisierten künstlerisch-ästhetischen Einzelvorhaben. Dargelegt werden die Anfangsüberlegungen zum Dazwischen von Geschichte, Kunst und Pädagogik ebenso wie die Erfahrungen und Erkenntnisse aus über drei Jahren praktischer Projektarbeit.
Im Mittelpunkt stehen dabei die lebendigen Erinnerungsprozesse der vierten Nachkriegsgeneration, das Verweben von Vergangenheit und Gegenwart über künstlerische Herangehensweisen und das Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Systeme.
Textlich aufbereitet haben wir ausgewählte Aspekte aus den Gesprächen mit Künstlerinnen, Teilnehmenden und Begleitteams, Briefe und Kommentare, eigene Beobachtungen sowie Auszüge aus Reflexionstreffen und Schülerfeedbacks.
Die Dokumentation möchte in der Erinnerungsarbeit aktive Personen zum Nachsinnen einladen, inspirieren und vor allem eines: ermutigen, eigene Wege zu beschreiten.
Veröffentlicht wurde der Band in den Sprachen Deutsch, Polnisch und Tschechisch.

Zeitraum

2011

Auftraggeber

Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Bonn
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Akustische Sanierung im Schulgebäude

Dokumentation zur akustischen Sanierung zweier Räume in der Montessori Oberschule in Potsdam: über die Bedeutung einer guten Raumakustik als Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und Lehren.

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Projekthintergrund

Die Veränderung der pädagogischen Praxis hin zu differenzierten, selbst verantworteten und erfahrungsbasierten Arbeitsformen stellt neue Anforderungen an die Beschaffenheit von Schulräumen. Größe, Materialien, Beleuchtung und Farbgebung nehmen Einfluss auf das Geschehen. Doch ein „schöner“ Raum, der all diese Einflussfaktoren berücksichtigt, verliert durch eine schlechte Akustik einen großen Teil seiner positiven Eigenschaften. Obgleich Studien belegen, wie wichtig eine optimale Hörumgebung für das Lehren und Lernen ist, werden die notwendigen Voraussetzungen – vor allem in Schulumbauten – noch immer vernachlässigt.

Die Dokumentation will das Bewusstsein für Akustik im Schulbau stärken und – anhand eines konkreten Beispieles – Schulgemeinden ebenso wie Planer und Bauherren ermutigen, mögliche Lösungen für gute akustische Bedingungen in Schulräumen frühzeitig mitzudenken.

Leistungen
  • Vertiefende inhaltliche Recherche
  • Interviewtage vor Ort
  • Journalistische Umsetzung – Verfassen der Texte
  • Redaktionelle Begleitung
Ergebnis

Die etwa 30seitige Broschüre erläutert den Zusammenhang von Raumakustik und Lernkultur und verdeutlicht die Relevanz einer überlegten und gelungenen akustischen Gestaltung von Schulräumen.
Die Schilderungen zu Ausgangssituation und konkreten Sanierungsmaßnahmen in der Potsdamer Montessori Schule veranschaulichen, dass mit überschaubaren Mitteln überzeugende Ergebnisse erzielt werden können: Die Höratmosphäre und damit die gesamte Aufenthaltsqualität ist spürbar besser. Gezeigt wird auch, dass ein pragmatischer Handlungsansatz durchaus gefällige und multifunktionale Lösungen hervorbringen kann.
Ausgewählte Zitate und Kommentare erweitern den Dokumentationstext um persönliche Eindrücke und Erfahrungen.

Zeitraum

2011

Auftraggeber

Montag Stiftung Urbane Räume, Bonn

Link zur Projektwebsite

Download der Dokumentation als pdf (1,2 MB)

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Journal für die Bildungslandschaft Altstadt Nord

Inhaltliche Konzeption und Redaktion eines fortführbaren, einrichtungs-
übergreifenden Journals für vier Kölner Schulen und zwei Einrichtungen der Jugendhilfe, die sich zu einem Bildungsverbund zusammengeschlossen haben.

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Projekthintergrund

In der Kölner „Bildungslandschaft Altstadt Nord“ arbeiten sechs Einrichtungen als Kern eines Bildungsverbundes seit mehreren Jahren auf ein gemeinsames Ziel hin: die Entwicklung und Gestaltung eines Stadtquartiers zu einem zukunfts-
fähigen Raum im pädagogischen und baulichen Sinne.
Zum Verbund gehören Grundschule, Realschule, Gymnasium und Abendgymnasium sowie zwei Institutionen der Jugendhilfe. Sie alle teilen Wissen und Ressourcen, verwirklichen gemeinsame Projekte und planen anstehende Bau- und Sanierungsmaßnahmen.

Auftrag an uns war die Konzeption und Umsetzung eines Mediums, das über aktuelle Begebenheiten und Vorhaben in der Bildungslandschaft berichtet. Man wollte die vielfältigen Entwicklungen und Prozesse sichtbar machen, noch unverbundene Fragmente zusammenführen und einen Beitrag für die entstehende Verbundidentität leisten. Gleichzeitig sollte die Idee der Bildungslandschaft auch nach außen in die Öffentlichkeit des Viertels getragen werden.

Leistungen
  • Bedarfsermittlung über Stakeholder-Interviews in den einzelnen Einrichtungen
  • Entwicklung des Konzeptes für ein fortführbares Journal für die Bildungslandschaft Nord
  • Schwerpunktsetzung, Detailkonzeption und Gesamtredaktion für die einzelnen Hefte in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Herausgebereinrichtung
  • Verfassen eigener Artikel und Berichte
  • Betreuung des Publikationsprozesses
Ergebnis

Vorgeschlagen haben wir ein Journal, dessen Grundkonzept offen und flexibel bleibt, welches die verschiedenen Akteurs- und Zielgruppen mit ihren Anliegen mitdenkt und sich in bestehende Strukturen und Ebenen einbettet. Entlang unterschiedlicher Schwerpunktthemen werden Verbundaktivitäten, einzelne Projekte und wichtige Begebenheiten stimmig zusammengefügt.
Nach der ersten Ausgabe 2009 sind inzwischen fünf Hefte mit einem Umfang von zwölf bis 20 Seiten erschienen. Die Verbundeinrichtungen wirken organisations-
übergreifend an der Erstellung der Inhalte mit und übernehmen abwechselnd die Verantwortung für die Herausgeberschaft.

Zeitraum

Seit 2009 mit ein bis zwei Heften pro Jahr

Auftraggeber

Begleitausschuss der Bildungslandschaft Altstadt Nord

Link zur Bildungslandschaft Altstadt Nord

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Imagebroschüre “Sichtwechsel”

Netzwerk und NetzwerkBüro stellen sich vor: Einblicke in Themen und Handlungsfelder rund um die Belange von behinderten und chronisch erkrankten Frauen und Mädchen.

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Hintergrund

Seit Mitte der 90er Jahre gibt es mit Netzwerk und NetzwerkBüro in NRW zwei wichtige Verbindungsknoten, mit denen und über die die Interessen und Belange von behinderten und chronisch erkrankten Frauen und Mädchen kommuniziert und in das gesellschaftliche und politische Leben eingebracht werden.

Wunsch der Netzwerkerinnen war die Erstellung einer Imagebroschüre, die Einblick gibt in ihre vielschichtigen Themen und Aktivitäten. Es sollten nicht nur Problemfelder beleuchtet werden, sondern man wollte ebenso konstruktive Veränderungsmöglichkeiten hin zu Gleichstellung und Gleichberechtigung aufzeigen und hilfreiche Empfehlungen anbieten.

 

Leistungen
  • Werkstattnachmittag zur Grundlagenermittlung und zur grundsätzlichen Ausrichtung der Broschüre
  • Konzeption der inhaltlichen Rahmung gemeinsam mit den Netzwerkerinnen
  • Verfassen der Texte für die gesamte Broschüre
  • Redaktionelle Begleitung
Ergebnis

Die Broschüre bietet auf 40 Seiten einen Überblick über die Lebenswelt behinderter Frauen und Mädchen, informiert über die wichtigsten Handlungsfelder von Netzwerk und NetzwerkBüro und schildert ihre Sicht der Dinge als Expertinnen in eigener Sache. Entlang verschiedener Schwerpunkte werden Alltagsumstände und real existierende Benachteiligungen dargelegt. Gleichzeitig lenkt der Band den Blick auf besondere Potenziale und positive Aspekte, die Vielfalt und Unterschiedlichkeit mit sich bringen. Beispiele aus dem Wirken der Netzwerkerinnen ermutigen Betroffene ebenso wie weitere Aktive, bestehende Rechte einzufordern und Handlungsmöglichkeiten auszuschöpfen. Kommentare, Links und Literaturverweise laden zum Nachdenken, Nachforschen und Nachahmen ein.

Zeitraum

2009

Auftraggeber

NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung NRW, Münster

Link zur Website von Netzwerk- und NetzwerkBüro

Download der Broschüre als pdf (3,5 MB)

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