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Großgruppenkonferenzen im open space

Komplexe Themen mit vielen Menschen bearbeiten, Potenzial und Energie aller Beteiligten freisetzen – auf klaren Prinzipien und Werten fußend, ermöglichen open space-Konferenzen Innovation, Problemlösung, Freude, Teamarbeit und Wandel.

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Hintergrund

In einer Veranstaltung ohne vorgegebene Tagungsordnung und Einzelredner lassen sich viele Menschen aktivieren, die ihr Wissen und ihre Ideen zur Lösung drängender Probleme und Herausforderungen einbringen und nutzen.
open space – die Technologie eines offenen, allen zugänglichen Raumes – bietet bis zu mehreren Hundert Teilnehmenden die Möglichkeit, genau das zur Sprache zu bringen, was ihnen unter den Nägeln brennt. Inhaltliche Klammer ist dabei ein präzise gewähltes Hauptthema, welches die Führungsspitze oder eine Steuergruppe, die stellvertretend für das gesamte System steht, vorgeben.

Die Tagesordnung bestimmen die Teilnehmenden selbst – entlang ihrer eigenen Anliegen und innerhalb eines klaren zeitlichen und strukturellen Rahmens. Bearbeitet wird diese Agenda in einzelnen Gruppen, die sich immer wieder neu zusammensetzen. Die Mitwirkung ist freiwillig und basiert auf klaren Grundsätzen. Ergebnisprotokolle bilden die Grundlage für die abschließende Handlungsplanung.
Veranstalter, Einrichtungsleitung oder Management gewähren mit open space einen für das weitere Geschehen offenen Raum, geben jedoch eine inhaltliche Richtung vor. Die Methode eignet sich dann, wenn das Thema dringlich, breit angelegt, komplex und wichtig ist – und eine Lösung unbekannt.

Leistungen
  • Moderation eines Energien weckenden Vorbereitungsmeetings
  • Unterstützung bei der Veranstaltungsplanung
  • Facilitation – Begleitung der open space-Konferenz mit optionaler Handlungsplanung
  • Moderation eines nächsten Treffens
Ergebnis

Inspirierte und konstruktive Leistung, selbstverantwortliches und selbst-organisiertes Handeln, Lernen von- und miteinander, Lebendigkeit, Leichtigkeit und Freude und das Entstehen von Gemeinschaft – all diese Aspekte kennzeichnen den Verlauf eines open space.
Der Ansatz bringt zahlreiche Ideen und Themen zutage, erzeugt breite Beteiligung und fördert die Motivation, entwickelte Maßnahmen und innovative Lösungsvorschläge in eigener Verantwortung umzusetzen.
Ein solch offener Raum vermittelt eine eindeutige Botschaft: Hier zählen die Initiative und der Mut, hierarchie- und funktionsübergreifend in Gruppen zusammenzuarbeiten; das produktive Handeln im Sinne der Sache steht im Vordergrund. Das Gefühl, mit vereinten Kräften auf gemeinsame Ziele hinzuwirken, setzt Energie frei und wirkt sich nachhaltig positiv auf die Kultur einer Organisation oder eines Bündnisses aus.

Zeitraum

Seit 2004

Auftraggeber

Unternehmen, Verbände, Bildungseinrichtungen
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Schul- und Kommunalentwicklung – Inklusion

Jeden Menschen willkommen heißen und niemanden ausschließen: Design und Begleitung von Entwicklungsprozessen in Kommunen und Bildungseinrichtungen auf dem Weg zu Inklusion.

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Hintergrund

Teilhabe leben und Vielfalt wertschätzen – darum geht es in inklusivem Denken und Handeln. Jeder Mensch erhält die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, und zwar unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter und anderen Unterschieden.

Gemeinsames Lernen und Leben in der Vielfalt bietet wunderbare Chancen für alle Beteiligten und stellt Schulen und Kommunen gleichzeitig vor vielerlei Herausforderungen. Neue Kompetenzen wollen entwickelt, Potenziale entfaltet, alte Muster verabschiedet und brauchbare Lösungen gefunden werden. Und je komplexer ein Veränderungsprozess ist und je mehr Menschen an ihm teilhaben, desto wichtiger ist eine profunde und ganzheitliche Begleitung.
Seit 2006 unterstützen wir verschiedene Schulen, Schulverbünde, Vereine, Einrichtungen und Kommunen auf ihrem Weg zu Inklusion.

Leistungen
  • Inhaltliche Einführung:
    durch Vorträge, Inputs oder Kurz-Workshops
  • Analysephase:
    Klärung von Ausgangssituation, Zielsetzungen, Verantwortlichkeiten und Rahmenbedingungen
  • Gestaltung des Prozessauftaktes:
    Freilegen des vorhandenen Potenzials sowie Entwicklung von Visionen und Zukunftsszenarien mit Beteiligten aus dem gesamten System
  • Prozessbegleitung:
    Moderation von Meetings und Treffen; Beratung und Unterstützung bei der Planung und Koordination der einzelnen Schritte
  • Training:
    Vermittlung von Werkzeugen und Know-How (z. B. die Indices für Inklusion)
  • Inklusive Praxis:
    Prozessbegleitung als Modell für wertschätzendes, beteiligungsorientiertes Handeln
  • Abkoppeln der externen Begleitung:
    Verselbstständigung des Prozesses innerhalb der Einrichtung
Ergebnis

Am Ende inklusiver Entwicklungsprozesse hat sich die innere und äußere Ordnung einer Organisation an die neuen Gegebenheiten angepasst. Vielfalt und Verschiedenheit sind als wertvolle Ressourcen in den schulischen oder kommunalen Alltag eingewoben. Wertschätzung und Potenzialorientierung prägen die Kultur des Umgangs miteinander.
Äußerlich sichtbar wird dies anhand veränderter Praktiken und Strukturen, die mit einer inklusiven Grundhaltung einhergehen. Die Einrichtungen kennen und nutzen Selbstentwicklungs- und Selbstevaluierungsinstrumente (wie den Index für Inklusion) und führen den weiteren Entwicklungsprozess in eigener Regie weiter.

Zeitraum

Seit 2006

Auftraggeber

Schulen, Schulträger, Schulverbünde und Kommunen im ganzen Bundesgebiet
(u. a. im Auftrag der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft)

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Gesamtprojektleitung “Morphing History”

Geschichte begegnen – Zeit gestalten: künstlerisch-ästhetische Methoden in der Erinnerungsarbeit. Leitung und Prozesssteuerung dreier Einzelprojekte unter einem gemeinsamen gedanklichen Dach für die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft.

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Projekthintergrund

Wie gehen wir heute mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs um? Mit welchen Fragen wendet sich die vierte Nachkriegsgeneration der Vergangenheit zu und welche Ausdrucksformen findet sie, wenn die Kunst als Motor der Auseinander-
setzung dient? Welche gemeinsamen Formen des Gedenkens entwickeln Menschen unterschiedlicher Kulturen und Systeme?

Am Anfang des Stiftungsvorhabens stand zunächst eine Idee: Menschen zu bewussten Gestaltern ihrer Zeit werden zu lassen – ausgehend von historischen Ereignissen und gemeinsam mit professionellen Künstlern und schulischen Partnern in Deutschland, Polen und Tschechien. Man wollte sich auf die Suche machen nach geeigneten Methoden, die – ohne den direkten Kontakt zu Zeitzeugen – jungen Menschen die Geschichte des Nationalsozialismus vermitteln können.

Leistungen
  • Ideenfindung:
    Konzeption und Durchführung eines „Projektlabors“ mit Jugendlichen und Erwachsenen aus allen beteiligten Organisationen zur Verständigung auf einen gemeinsam verantworteten Grundgedanken
  • Konzeptentwicklung:
    Entwicklung eines übergeordneten Leitkonzeptes als inhaltliche Rahmung und Formulierung präziser Projektziele;
    Konkretisierung dreier Einzelprojekte mit den beteiligten Künstlerinnen
  • Projektumsetzung:
    Dynamische Steuerung und Gestaltung des Gesamtprozesses;
    Koordination der einzelnen Aktivitäten in Abstimmung mit den Projektpartnern;
    Entwicklung von Kooperationsstrukturen;
    Controlling, weitere Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Projektabschluss:
    Reflexion von Prozessverlauf und Projektergebnissen;
    Dokumentation der Projektreihe
Ergebnis

Realisiert wurden drei künstlerisch-ästhetische Einzelvorhaben – eine länder-
übergreifende Theaterbegegnung, die Erstellung von Werken aus Sandstein als Symbole des Friedens sowie ein aus 20 Hainbuchen bestehender „Garten der Zukunft“.
Über 80 deutsche, polnische und tschechische Schülerinnen und Schüler haben den Raum zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf verschiedene Weise gefüllt. Sie haben eigene Zugänge zu Teilen der nationalsozialistischen Geschichte aufgedeckt und über die künstlerische Auseinandersetzung ihr Wissen, ihre Sichtweisen und schöpferischen Ausdrucksformen in das Geschehen eingebracht.
Die Erfahrungen aus über drei Jahren praktischer Projektarbeit zeigen, dass die Kunst ein sensibler und hochwertiger Türöffner für die tiefere Beschäftigung mit weit zurückliegenden, unbegreiflichen Themen ist und vielfältige Anschluss-
möglichkeiten an die individuelle Lebenswelt bieten kann.
Die Ergebnisse geben Einblick in lebendige und komplexe Erinnerungsprozesse der vierten Nachkriegsgeneration, in das fruchtbare Zusammenspiel der zwei Systeme Kunst und Pädagogik und in die Begegnung unterschiedlicher Kulturen.

Zeitraum

2007 bis 2010 (Abschluss 2011 mit einer Dokumentation)

Auftraggeber

Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Bonn

Link zur Projektwebsite

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